Im Dunkeln am Flussufer entschlangschlendern, dabei das Weihnachtsmarktgefühl erleben, die frische Lust einatmen und die feinen Regentropfen auf der Nase spüren. Es ist einfach wunderschön.
Es ist mein Abend gestern gewesen.
Anlässlich des alljährlichen Museumsuferfest, bei dem unter anderem Speisen ferner Kulturen dargeboten werden, waren mein Freund und ich unterwegs um uns das finale Feuerwerk anzusehen und ein bisschen Alltag wegzuspülen. Pünktlich eine Viertelstunde vorher gingen wir los, nachdem wir noch einen Film im Fernsehen fertig geschaut hatten. Wir wollten uns nicht wie die Hard-Core-Meute schon drei Stunden in den kalten Regen stellen und in Ruhe eine Erkältung einfangen, wir sind Optimisten und dachten uns, das passt schon. Tatsächlich gingen wir dann warm eingekleidet und aussehend wie kleine Zwerge mit ihren Mützchen Richtung Main und genossen die Ruhe, die abends um diese Uhrzeit herrscht. Die Ruhe, die aus der Musik des Festes noch rauszuhren war.
An der Meile entlang zu gehen war einfach herrlich, inmitten dieser ganzen strahlenden Hütten, die ihr Essen oder Schmuck loswerden wollten. Instinktiv bahnten wir uns den richtigen Weg zum Feuerwerk, ergatterten uns einen erste Klasse Platz unter der Brücke, wo wir glücklicherweise dann nicht nass wurden und hatten freie Sicht auf das spektakuläre Feuerwerk, das sich uns darbot.
Zu beschreiben ist selbiges eigentlich nicht, es war zu wundervoll, genauso wie die erwartungsvolle Atmosphäre. Ein Funkenregen nach dem anderen ergoss sich in die Fluten und wurden in den Fenstern der umstehenden Wolkenkratzer widergespiegelt. Dazu die tolle argentinische Musik und der Schatz im Rücken. Etwas Schöneres gibt es nicht.
Mit sentimentalen, glücklichen, aber müden Grüßen.
Wo sind die Bilder dazu? ;-)
AntwortenLöschenHatte meine Kamera nicht dabei; es gibt Momente, die behält man lieber nur im Kopf.
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